Rittiner & Gomez

Bildermacher - Zeichner - Maler

Der letzte Koffer

der letzte koffer turbine giswil
Koffer – Holz Karton 55 x 70 x 30 cm

2009 in der Turbine Giswil

Künstlerinnen und Künstler der Innerschweiz manifestieren in der reduzierten Form eines Handkoffers ihre künstlerische Position, gleichsam als letztes Testament angesichts eines 2009 prognostizierten Weltendes, als Transit und archäologisches Relikt für die Nachwelt. Vergleichbare Arbeiten: „Das grosse Glas“ von Marcel Duchamp oder Alberto Giacomettis Genfer Nachlass, den er in Zündholzschachteln nach Paris überbrachte.

Turbine Giswil

Kategorie: Ausstellung · Objekt

Galerie Doktorhaus

Mit Pinsel und Motorsäge

Drei Künstler haben für ihre Werke den Pinsel geschwungen, eine Künstlerin hat gar zur Motorsäge gegriffen.

Maria Gerber

Bilder von üppigen, südländischen Schönheiten, in satten Farben gehalten. Verschwommene Bilder, auf den ersten Blick nur Farbkleckse, erst beim zweiten Hinschauen erkennt der Betrachter die Frauengestalten, die sich hinter dem Vorhang aus Farbe zu verstecken scheinen. Und irgendwo dazwischen filigrane Türme aus Holz. All das offenbart sich dem Besucher beim Gang durch die Räume der Galerie Doktorhaus.

galerie doktorhaus
Arbeiten auf Papier 20 x20 cm

Gomez: Virtuell, aber kreativ

Hinter dem Künstlerduo rittiner & Gomez stecken Anton rittiner und sein Alter-Ego Gomez. Etwas wie eine Fantasiezentrifuge sei Gomez für ihn, erklärt der Künstler, Inspiration. „Ohne Gomez hätte ich keinen Antrieb zu malen, und ich kann mich auch mal hinter dem Namen verstecken“, schmunzelt er. 60 kleine, quadratische Bilder, eine Art „Inseltagebuch“ von der fiktiven, mediterranen „Isla Volante“, auf der die Figur Gomez lebt, hängen an einer Wand. Oft Ton in Ton, in eher düsteren Farben gehalten, teils wie ein Comic aufgebaut.

weiterlesen…

Kategorie: Ausstellung · Comics · Isla Volante · Presse

Kategorie: Comics · Isla Volante · Skizzen

Utopie des Raumes

rittiner-gomez-kirgistan
Vor der Abreise – Ölbild 60 x 60 cm

Bishkek / Kirgistan

kirgisisches Nationalmuseum für bildende Kunst

Wie bringt man internationale Kunst in ein Land, das nicht über finanzielle Mittel für die Organisation einer internationalen Ausstellung verfügt? Endloses Suchen nach Sponsoren scheint uns zu langwierig und unrentabel. Daher rufen wir Künstler auf, ihre Kunst als Päckchen oder Brief zu verschicken. Mit dieser Aktion möchten wir Aufmerksamkeit auf ein Land lenken, das wenigen bekannt ist und zugleich das hiesige kulturelle Geschehen bereichern. Das Interesse für internationale Kunst ist gross, das Angebot klein, und für die Mehrheit der Kirgisen bleibt das Reisen nach wie vor unerschwinglich.

Ziel der Ausstellung ist es, den Menschen zeitgenössische Kunst näherzubringen, und auch zu verdeutlichen, dass Kunst unabhängig sein kann von teuren Materialien und unermesslichem Aufwand. Wir erwarten die Päckchen mit Spannung und hoffen auf rege Beteiligung.

Kategorie: Ausstellung · Malerei

Art House Kunstforum & Galerie

Anton Rittiner, Künstler und Bildermacher, trifft in einer Bar den fiktiven, auf der Isla Volante lebenden Gomez und wird von ihm nach einer durch redeten Nacht zur künstlerischen Zusammenarbeit aufgefordert. Das Duo arbeitet seither gemeinsam.
weiterlesen…

Kategorie: Ausstellung · Malerei · Presse

Dem Alltäglichen auf der Spur

Dem Alltäglichen auf der Spur

„Rittiner & Gomez“ zeigt in Thun seine neuen Bilder

panorama
Panorama – Acryl und Gouache auf Karton 20 x 200 cm

Der Simpler Anton Rittiner ist Künstler und Bildermacher, lebt seit Jahren schon in Hondrich bei Spiez – und tritt er mit seinen Arbeiten an die Öffentlichkeit, tut er dies unter dem Namen Rittiner & Gomez. Wie dieses «halb-fiktive» Duo ans Werk sich macht? Nun, Gomez ist Quelle der Inspiration und kritischer Begleiter, Rittiner der Macher.

Seit Jahren schon stellt Rittiner & Gomez aus. Regelmässig auch im Oberwallis. Seit vergangenem Samstag präsentiert „Rittiner & Gomez“ im „art-house“ zu Thun seine neuesten Arbeiten. Wie Anton Rittiner nennt, was er in seinem Atelier in Spiez macht? „Malerei, Zeichnungen, Comic und sequenzielle Kunst“, heisst es auf der Homepage des Bildermachers. Und wer eintaucht in seine Bilderwelt, stellt schnell einmal fest: Hier erzählt einer in Bildern von seinem Alltag, und zwar in einer Art, die den Betrachter irgendwie «zum stillen Mitwisser» macht, wie in den Presseunterlagen zur aktuellen Werkschau zu lesen ist.
Was «Rittiner & Gomez» in Acryl auf Karton oder Leinwand bringt, hat stets mit Handlung zu tun. Was zwar nicht immer sichtbar, aber stets spürbar ist: Etwas muss da passiert sein – dies der Gedanke, den einen beim Betrachten eines dieser Bilder beschleicht. Rittiner & Gomez setzt in seinen Arbeiten seine Beobachtungsgabe und sein Gespür für Zwischentöne gekonnt ein, finden denn auch die Ausstellungsmacher des Thuner „art-house“ und finden: «Seine Kunst lebt von und mit den Geschehnissen und den Menschen im Alltag, ohne je alltäglich zu sein.»

blo

Walliser Bote

Kategorie: Ausstellung · Presse

Betwenn Worlds

Interview by Jennifer Rodney

Warum Gomez?

Rittiner: Eine schwierige Frage, da mir da zu viele Antworten einfallen, auf alle Fälle brauche ich Gomez, damit ich nicht stehen bleibe und mit dem malen und zeichnen weiterkomme. Zudem wäre ich ohne ihn sehr einsam.

Warum Rittiner?

Gomez: Ich weiss es immer noch nicht, obwohl wir jetzt schon sieben Jahre zusammen arbeiten. Vielleicht merkten wir beide, dass wir zusammen viel weiter kommen können als alleine. Zudem ist es natürlich eine Herausforderung zu zweit etwas zu erarbeiten. Irrwege entdeckt man auch früher und kann dann wenden oder findet zu zweit besser hindurch.

Wie haben sie sich kennengelernt?

In einer Bar im Städtchen le Palais auf der Atlantikinsel Belle Ile.

Das erste aufeinander-treffen mit Rittiner war sehr prägend. An und in einer Bar mit viel zu lauter Musik redete der arme Mensch die ganze Nacht auf mich ein. Erstens war es viel zu laut und zweitens hätte ich seine Sprache sowie nicht verstanden. Aber es redete und redete aus ihm heraus und vor allem schien er ganz zufrieden und glücklich zu sein. Aus mir immer noch unerklärlichen Gründen haben wir am Schluss unsere Adressen ausgetauscht. Einen Monat später besuchte ich ihn in seinem Atelier und seither arbeiten wir zusammen. Seiner Meinung nach haben wir in der ersten Nacht alles besprochen, ich hatte zwar keine Ahnung, aber seither arbeiten wir zusammen.

Wie hat die Zusammenarbeiten, Ihre Annäherung zum Bilder machen geändert?

weiterlesen…

Kategorie: Presse

An den Tod

ETK Spatien
ISSN: 1661-383X

Kategorie: Illustration · Publikation