Die Geschichte des Scherenschnitts nimmt vor mindestens 2000 Jahren in China ihren Anfang. Genau dort, im fernen Osten, wird diese Handwerkskunst auch heute noch gepflegt. Über Indonesien, Persien und den Balkan gelangte sie dann erst viel später bis nach Mitteleuropa. So ordnet man den ersten europäischen Scherenschnitt dem 15. oder 16. Jahrhundert zu. Damals waren es vor allem Frauen aus der Oberschicht oder Nonnen in Klöstern, welche sich der Kunst widmeten und vorwiegend Porträts, religiöse Sujets, Liebes- oder Freundschaftsbriefe schnitten.
Der erste Scherenschnitt, der immer noch als typisch Schweizerisch gilt, tauchte Mitte des 19. Jahrhunderts auf. Es war Johann Jakob Hauswirth, der aus schwarzem und buntem Papier erstmals einen Alpaufzug im Simmental schnitt. Damit begründete er eine bis heute lebende Tradition.
Jussara Andrade, Rua São Clemente 249, apt 602, Botafogo, Rio de Janeiro, Brazil, Postal Code: 22260-00
Pere Sousa (Lérida, 1955). In den 1990er Jahren gründete er die Merz Mail Cultural Activism Factory, von der aus er verschiedene experimentelle Poesietreffen, Mail-Art-Ausstellungen und künstlerische Publikationen initiierte. Er sammelte das poetische Schaffen der historischen Avantgarden: Futurismus, Dadaismus und insbesondere Kurt Schwitters. Er nahm an zahlreichen Festivals, Konferenzen und Lesungen phonetischer Poesie teil. Mehrere Jahre lang moderierte er die Sendung „Cazadores y Recolectores“ (Jäger und Sammler) auf Radio PICA. In den letzten Jahren konzentrierte er sich in seiner poetischen Arbeit auf gefundene Texte. Sein jüngstes Werk trägt den Titel „Poèmes Trouvés“ (Gedichte aus dem Papier).
• “4th Mail Art / Arte Postal Call” International Museum of Electrography (MIDE-CIANT) Antonio Saura Building, UCLM Campus C/ Santa Teresa Jornet, s/n 16071 Cuenca, SPAIN
Nicht das die Isla Volante nur erfunden wäre, aber irgendwie kamen da Erinnerungen, die eine Postkarte rechtfertigten.
GAG332: Wie Gregor MacGregor ein Land verkaufte, das es gar nicht gab
Eine Geschichte über den Hochstapler, der das Land Poyais erfand
Der Schotte Gregor MacGregor zählt zu den dreistesten Hochstaplern der Geschichte. In den 1820er-Jahren verkaufte er (sehr erfolgreich!) Staatsanleihen und Grundstücke eines Landes, das es gar nicht gab: Poyais an der Miskitoküste im heutigen Honduras.
Viele Auswanderwillige verloren nicht nur jede Menge Geld, für einige endete die Geschichte auch tödlich. Denn die fast 300 Siedlerinnen und Siedler landeten nicht wie versprochen in der Hauptstadt St. Joseph, sondern im Dschungel mit zu wenig Lebensmitteln, aber umgeben von jeder Menge Mücken, die Gelbfieber übertrugen.