tanzgalerie

zeughaus kultur brig

fünf künstler gestalten je einen raum im zeughaus. tänzer und tänzerinnen der tanzschule artichoc lassen sich von der raumkunst inspirieren und interpretieren ihre eindrücke mit der ausdruckskraft des körpers.

tanz tanz tanz tanz tanz tanz tanz tanz

acryl auf leinwand: ausschnitte

tanz articoch: jeannette salzmann albrecht, judith bärenfaller-zurwerra, natalia elsig, desirée in-albon, dorota karolina lęcka, yanieri martínez lópez, sonja metzenbauer, germaine ritler, patricia ruppen, caroline zenhäusern

künstler visarte: denise eyer-oggier, herbert theler, nikolaus loreatan, johannes loretan, rittiner & gomez

zeughaus kultur / artichoc

walliserbote

brig-glis | fünf professionelle kunstschaffende gestalteten je einen raum im zeughaus kultur. tänzerinnen und tänzer drücken aus, wie sie diese „kunsträume“ empfinden.

so liesse sich auf kleinen nenner bringen, was unter dem titel „tanzgalerie“ von morgen samstag an im zeughaus kultur in brig-glis aufs publikum wartet. dieses kann auf geführten rundgängen eintauchen in die welt von tanz und bild. getanzt wird von schülerinnen und schülern der tanzschule artichoc, während kunstschaffende von „visarte oberwallis“ bilder für dieses projekt beisteuerten.
insgesamt stehen acht rundgänge auf dem programm. die premiere erfolgt morgen samstag um 17.00 uhr, ein zweiter rundgang ist auf 20.00 uhr angesagt. sechs weitere vorstellungen gibt es am 23., 29. und 30. märz zu geniessen; an den samstagen beginnen sie jeweils um 17.00 und 20.00 uhr, an sonntagen um 14.00 und 17.00 uhr. „kunstinteressierte lassen sich von körperkunst berühren, tanzbegeisterte von bildender kunst“, heisst es bei artichoc über die „tanzgalerie“.

herausforderung für alle

alle zwei jahre bringt die briger tanzschule artichoc ein projekt über die bühne. zum 15-jahr-jubiläum hat man sich etwas spezielles ausgedacht – die „tanzgalerie“, eine „sinnlich berührende reise“. für dieses projekt bat artichoc kunstschaffende von „visarte oberwallis “ ums mitmachen. „sie sagten alle spontan zu“, erklärt judith bärenfaller, welche gemeinsam mit jeanette salzmann albrecht die tanzschule artichoc leitet. „auch für diese künstlerinnen und künstler ist dies ein nicht alltägliches projekt „, fügt sie hinzu.
denise eyer-oggier, herbert theler, rittiner & gomez sowie johannes loretan und nikolaus loretan gestalteten mit ihren bildern je einen raum. die aufgabe der leiterinnen von artichoc bestand darin, auf anregung dieser bilder eine choreografie zu entwickeln. „eine herausforderung für alle – sowohl für die leiterinnen als auch für jene, welche die bilder schufen“, bringt judith bärenfaller ihre ansicht auf den punkt.

raum als bühne

was für die tänzerinnen und tänzer von artichoc eine besondere herausforderung verkörpert: sie tanzen nicht auf einer bühne – und damit frontal zum publikum –, sondern im raum und umringt von zuschauerinnen und zuschauern. womit der raum zur eigentlichen bühne wird. dies sei für tänzerinnen und tänzer nicht bloss ungewohnt, sondern auch äusserst anspruchsvoll, betont judith bärenfaller.
das publikum kann in fünf geführten gruppen die „getanzten bilder“ erleben. ein rundgang von raum zu raum, der sich mit einem museums besuch vergleichen lasse, findet judith bärenfaller. welche grösse die einzelnen gruppen haben können? „jeder raum bietet platz für 50 zuschauerinnen und zuschauer. also können pro rundgang maximal 250 interessierte sich in die welt von tanz und bildern entführen lassen“, gelegenheit dazu bietet sich im zeughaus kultur acht mal.

blo / walliserbote

kategorie: ausstellungen · projekte