Option Art, Lycée Comte de Foix, Parada Motxilla 25, AD 500 andorra-la-vella
Impressionismus, eine stimmungsvolle Darstellung von flüchtigen Momentaufnahmen einer Szenerie gekennzeichnet ist. Sie entstand aus einer Bewegung innerhalb der Malerei in Frankreich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Der Begriff Impressionismus wurde auch auf bestimmte Stilrichtungen in der Musik, in der Literatur, im Film und in der Fotografie übertragen.
Who more 30 Bildtafeln – Acryl auf Aluminium 10 × 10 cm Who more
Diese «versteckte Kunst», klein in ihrer Ausführung, geht auch eine gelungene Wechselwirkung mit der bestehenden Architektur, den hohen und grossen Gebäudeflächen ein. Wird ein Bildchen entdeckt, entsteht dadurch ein positives unmittelbares Ergebnis und Erlebnis, welches zum Wiederholen einlädt. Nach dem Auffinden eines weiteren kann durchaus das Interesse auf das Finden der Übrigen geweckt werden.
Das statische Element der Architektur, der Wandflächen wird beim „Suchenden“ bewusst und auf spielerische Weise neu dynamisiert. Die Aussagen und Irritationen in den Zeichnungen können den Ausgangspunkt vieler Geschichten sein und die Passanten in der Altstadt über mehrere Schritte hinweg begleiten.
Der Künstler stellt den aktuellen digitalen Welten eine zeichnerische Ausdrucksweise entgegen.
Entsprechend seiner künstlerischen Intention bringt der Künstler die Ebene der Zeichnung in die «dritte Dimension». Er arbeitet unmittelbar mit dem Raum und zeichnet den visuellen Blick der Passanten mit punktuellen Bildelementen zusätzlich aus. Seine „Raumzeichnungen“ bringen nicht nur die Zeichnung in den öffentlichen Raum, sondern zeichnen den Raum zusätzlich durch kleine Farbtupfer.
Er bemüht sich, der Umgang mit seinem Werk auf einer spielerischen Ebene anzusprechen, die Beobachtung von Details im Sinne der bewussten Wahrnehmung anzuregen.
Die Arbeit gibt durch die verschiedenen Inhalte ein willkommenes Erfahrungsangebot.
Zur Ausstellung gibt es auch ein Katalog
Katalog Kunst in der Stadt 36 Seiten Hardcover
«Kunst in der Stadt, 2024»
Humor
Die diesjährige Veranstaltung steht unter dem Thema «Humor».
In Zeiten allgemeiner Desinformation, Verunsicherung und allgegenwärtiger Krisen wie Krieg, Klimaveränderung, politischer Instabilität usw. erscheint die Beschäftigung mit dem Thema «Humor» abwegig. Humor hat jedoch die subversive Kraft, gerade schwierige Situationen zu ertragen, zu bewältigen und zu überwinden. Humor beruht auf der Diskrepanz bzw. Gegenüberstellung der bestehenden unvollkommenen Realität mit Visionen dessen, was sein sollte oder sein könnte. Der Humor sprengt Grenzen, versöhnt Gegensätze und hilft, mit dem scheinbar Ausweglosen besser klarzukommen. Humor fungiert somit als Mittel der Selbstkritik und der Selbstbehauptung zugleich.
Carlo Schmidt
Küntler*innen
Manuela Brügger, Sabine Burchard, Rittiner& Gomez, Roger Guntern, Jasha Schmidt, Andrea Müller & Nicolas Witschi
Die im Titel angegebene Zwiesprache* möchte ich gerne in Tri-sprache umwandeln. So scheint mir das Licht einziger Zeuge dieses doch sehr geheimnisvoll anmutenden Gesprächs zu sein. Wahrscheinlich war aber auch Rittiner&Gomez dabei, um uns dieses Bild anschliessend zum Betrachten schenken zu können.
*Eine Determinativkompositum aus dem gebundenen Lexem Zwie- (für zwei) und Sprache.
Menschen – Wir wissen nichts über dieses von hinten betrachtete Paar, das wie verloren in einer Landschaft im Nirgendwo wirkt und in einen seltsamen Nebel gehüllt ist. Handelt es sich um ein Liebespaar? Eine Mutter und ihr Sohn? Das spielt keine Rolle, denn es zählt nur das, was sie tun und der Titel verrät uns den Schlüssel: Sie reden miteinander. Wir erinnern uns an die Angewohnheit Napoleons, jedes Mal, wenn Josephine oder seine wütende Mutter in sein Arbeitszimmer stürmten: Er liess sie zuerst Platz nehmen und sagte: „Und nun lasst uns reden!“. Das funktionierte jedes Mal.