Rittiner & Gomez

Ein Blick hinter die Kulissen

Bilder Logbuch Isla Volante
Bilder aus dem Logbuch Isla Volante

Im Gespräch mit Sandra Matteotti

Ich hörte mal, der grösste Feind des Künstlers sei nicht mangelndes Talent, sondern die Störung durch andere Menschen. Brauchen Sie zum Arbeiten Stille und Einsamkeit, oder stören Sie andere Menschen nicht?

Zu Talent können wir nichts sagen. Zum Arbeiten brauchen wir nicht Stille. Hören oft Radio oder Musik. Das mit den Menschen ist tatsächlich so eine Sache, selbes, wenn sie nicht im gleichen Raum sind, können wir nicht arbeiten.

Können Sie Ihren Weg von der ersten Idee bis hin zur fertigen Illustration beschreiben?

Meistens kommen beim Lesen eines Textes, die Bilder ganz automatisch, es gilt dann eine Auswahl zu treffen. Machen auch nie Entwürfe, lassen die Bilder quasi, aus dem Papier heraus wachsen.

Wenn sie an Ihre vergangenen Arbeiten denken: Gibt es ein Projekt, das Sie als Ihr Lieblingsprojekt bezeichnen würden? Wenn ja: Welches, und wieso?

Ewig Dein“ eine Liebesgeschichte mit einem wortlosen Comic auf 26 Bildern für die Ausstellung „Liebes Radio“ im historischen Museum Luzern. Jede Woche der Ausstellung kam ein neues Bild hinzu. Den Auftrag erhielten wir 4 Tage vor der Ausstellungseröffnung. Es war also ein Sprung in das kalte Wasser und wie die Geschichte enden würde, wussten wir beim Start noch nicht.

Das ganze Gespräch mit Sandra Matteotti auf: Kreativ Zeiten

Geschrieben · Publikation

Normalität

Das e-Magazin HAURUCK zeigt Kurzübungen von Kreativen. Wünschen dir viel Spass beim Durchblättern.

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Das HAURUCK Magazin ist ein Projekt von der Fotografin Barbara Hess

Comics · Publikation · Skizzen

Payne’s

Ölmalerei auf Leinwand 60 x60 cm

Malerei

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Ein Gespräch

„Die Zeichnung ist immer auch Fragezeichen und Widerspruch.“

Rittiner & Gomez im Gespräch mit der experimenta

Kunstraum alter Werkhof Brig
Kunstraum alter Werkhof Brig / Foto: Marla Rittiner

experimenta:
Lieber Herr Rittiner, da Sie die Dezember-Ausgabe der experimenta illustrieren, würde ich Ihnen gerne einige Fragen stellen. In Bezug auf Ihre Kunst, bemerken Sie, sie sei so etwas „wie ein Seismograf, der unsere Wege und Befindlichkeiten aufzeichnet, ohne Anspruch auf Präzision oder Vollständigkeit“. Könnten Sie diesen Satz kurz erläutern?

Rittiner & Gomez:
In dem Skizzenblock, der uns mehr oder weniger immer begleitet, zeichnen wir auf, was uns gerade unter die Augen kommt. Selten gehen wir extra an einen Ort, nur um etwas festzuhalten. Dabei zeichnen wir nie alles, was wir sehen, wir lassen Sachen weg oder fügen Dinge zusammen, die uns gerade passend erscheinen. Zugleich sind sie mehr als das, was sie darstellen. Der Strich und die Art und Weise, wie wir die Skizze gestalten, zeigt mehr auf als nur das, was wir festhalten wollen. Es ist auch einer ständigen Veränderung ausgesetzt.

experimenta:
Ihr Werk ist geprägt von alltäglichen Szenen, die in einer klaren Formensprache wiedergegeben werden. Welche Rolle spielt Ihre Umgebung, sowohl die soziale als auch die natürliche, für Ihre Bilder?

Rittiner & Gomez:
Gomez hilft Rittiner dabei, dass er doch aus seinem engen Umfeld herausfindet. Was aber nicht immer gelingt.
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