rittiner & gomez

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bildermaschine

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containeronline.ch

Von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft eine Ausstellung im Solothurner Wasseramt

14 Bildtafel mit Portraits von Arbeiterinnen und Arbeiter
Die Bilder müssen herausgezogen werden, um sie zu betrachten. Lässt man sie los verschwindet das Bild wieder in der Bildermaschine. Der Mensch wird zu einem Teil der Maschine und somit auch zur Manövriermasse, die nach belieben ein oder ausgeschaltet werden kann.

Die Arbeiten von 30 Künstlerinnen und Künstlern aus der ganzen Schweiz wurden in Schiffscontainer ausgestellt. Diese waren im ganzen Solothurner Wasseramt verteil.

Die Künstlerin oder der Künstler, die sich bei containeronline.ch beteiligen, müssen sich mit der Geschichte der Industrie, deren Auswirkungen auf die Menschen, ihrem Einfluss auf die Gesellschaft usw. auseinandersetzen. Es soll sich dabei nicht nur um einen “historischen Rückblick” handeln. Wichtig ist auch die Auseinandersetzung mit der Ablösung der Industriegesellschaft durch die Dienstleistungs- und Informationsgesellschaft. Die Ausstellungsleitung ist an einer möglichst vielfältigen Darstellung interessiert. Malerei, Skulpturen, Installationen, Foto, Film, Musik, Video, Literatur etc. oder auch Mischformen sind denkbar. Es ist ein Anliegen, dass die Besucherin, der Besucher der Ausstellung sich über die verschiedensten Wahrnehmungsformen mit der Thematik auseinandersetzen kann. Das Ausstellungskonzept stellt jeder Künstlerin, jedem Künstler, als Grundmuster einen sogenannten Seecontainer zur Verfügung. Der Container muss durch die Kunstschaffenden in ihr Projekt einbezogen werden. Aus konzeptionellen Überlegungen sind die Standorte der Container von der Ausstellungsleitung bestimmt. Für rund 20 Projekte stellt der Verein Kultur im äusseren Wasseramt je einen Container zur Verfügung. Der Container wird durch den Verein angeliefert, aufgestellt und nach Abschluss der Ausstellung wieder abgebaut.